• Inklusion

Mit über 600 Teilnehmenden wurden die Inklusiven Wattspiele in Fuhlehörn zu einem besonderen Tag voller Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft im Naturraum Wattenmeer.

Anfang Juni fanden in Fuhlehörn auf Nordstrand die Inklusiven Wattspiele des Kreissportverbandes Nordfriesland in Kooperation mit der beruflichen Schule des Kreises in Husum statt. Mit über 600 Teilnehmenden, Betreuerinnen und Betreuern sowie Gästen wurde die Veranstaltung zur zweitgrößten Veranstaltung in der Verbandsgeschichte des KSV Nordfriesland.

BannerübergabeInklusions-Banner-Übergabe vom Landessportverband an die berufliche Schule des Kreises

Die Inklusiven Wattspiele verbinden Sport, Begegnung, Inklusion und Naturerlebnis auf besondere Weise. In verschiedenen Bewegungs- und Spielstationen konnten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam aktiv werden, miteinander ins Gespräch kommen und den Naturraum Wattenmeer erleben. Die gute Stimmung vor Ort, viele lachende Gesichter und das spürbare Miteinander zeigten eindrucksvoll, welche Kraft Sport als verbindendes Element entfalten kann.

Auch der Naturraum war den Wattspielen grundsätzlich wohlgesonnen. Zwar sorgte der Wind stellenweise für kühle Luft und dafür, dass nicht alles wie geplant umgesetzt werden konnte. Gleichzeitig wurde genau dieser besondere Ort für viele Teilnehmende zu einem zentralen Erlebnis des Tages: Bewegung im Watt, Gemeinschaft in der Gruppe und die direkte Begegnung mit der nordfriesischen Landschaft.

Blick mit Strandkörben

Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Nordstrand und Bürgermeisterin Ruth Hartwig-Kruse für die große Unterstützung vor Ort. In ihrer Funktion als Wattführerin begleitete sie die Veranstaltung gemeinsam mit zwei weiteren Wattführer*innen. Sie machten den Naturraum Wattenmeer für die Teilnehmenden erfahrbar und wurden von vielen Besucherinnen und Besuchern als eines der absoluten Highlights des Tages genannt.

Der Kreissportverband Nordfriesland bedankt sich außerdem herzlich bei allen Förderern und Unterstützern. Die Nord-Ostsee Sparkassen-Stiftung, die Sportjugend Schleswig-Holstein sowie die FairTrade-Steuerungsgruppe des Kreises Nordfriesland haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Veranstaltung in dieser Form möglich wurde. Die Fairtrade-Unterstützung zeigte sich unter anderem durch fair produzierte Spiel-Bälle, Präsenz vor Ort sowie kleine fair produzierte Snacks für die Helferinnen und Helfer.

Farben und Formen

Ein großer Dank geht auch an die Schülerinnen und Schüler der Kreisberufsschule, den Heilerziehungspfleger*innen in Ausbildung, die die Durchführung tatkräftig unterstützt haben. Gerade solche Kooperationen zeigen, wie wichtig verlässliche regionale Netzwerke für inklusive Veranstaltungen sind. Ohne diese Unterstützung wären Veranstaltungen dieser Größenordnung kaum möglich.

Für mehr Barrierefreiheit vor Ort sorgte zudem das FörderHus Husum, das Materialien für einen barrierefreien Pflegeraum zur Verfügung stellte. Auch dafür bedankt sich der KSV Nordfriesland ausdrücklich.

Gruppenfoto WerkHus

Neben allen Förderern, Kooperationspartnern und Beteiligten in der Organisation gilt der Dank auch den vielen Betreuerinnen und Betreuern, Einrichtungen, Schulen, Vereinen, Gruppen, Familien und Gästen. Sie alle haben durch ihre Teilnahme, Unterstützung und Offenheit dazu beigetragen, dass die Inklusiven Wattspiele zu einem Tag der Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft wurden.

Die große Resonanz mit über 600 Menschen macht deutlich: Die Verbindung aus Sport, Inklusion und Naturraum besitzt in Nordfriesland ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Die Inklusiven Wattspiele zeigen, wie Teilhabe praktisch, niedrigschwellig und gemeinschaftlich erlebbar werden kann.

Wattrollstühle

Auch mit den Fairen Fußbällen des FairTrade-Kreises Nordfriesland wurde gespielt: 

Beachflag FairTrade

Fairer Fußball

Faires Fußballspiel