Am 11. Oktober 2025 fand das Inklusions-Forum des Kreis-Sport-Verbands Nordfriesland in Mildstedt statt.
Viele Menschen aus Vereinen und Verbänden waren dabei.
Sie haben darüber gesprochen, wie Sport für alle Menschen besser möglich werden kann.
Übergabe der Inklusionsbanner an den TSV Mildstedt, den TSV Wiedingharde sowie den TSV Hattstedt
Ein wichtiges Thema war der „Index für Inklusion im Sport“.
Dieser hilft Vereinen, ihre Arbeit zu prüfen und neue Ideen für mehr Teilhabe zu entwickeln.
Es wurde deutlich:
Viele Vereine in Nordfriesland machen schon viel für Inklusion.
Aber es gibt auch noch Herausforderungen.
Zum Beispiel:
- Es fehlen manchmal Trainer,
- Es gibt Barrieren beim Zugang zu Angeboten,
- Oder die Struktur und Kultur im Verein muss sich noch verändern.
Die gemeinsame Arbeit in Arbeitsgruppen
Trotzdem war die Stimmung positiv.
Viele Teilnehmende zeigten, dass Inklusion im Sport schon gut funktionieren kann –
wenn Menschen sich einbringenund gemeinsam Lösungen finden.
Nach der Mittags-Pause ging es praktisch weiter.
In verschiedenen Arbeits-Gruppen konnten die Teilnehmenden neue Dinge ausprobieren und voneinander lernen:
- Rita Bender vom TSV Mildstedt zeigte, wie ihr Verein gut mit der Lebenshilfe zusammen-arbeitet.
- Maie Neumann und Femke Neumann-Schmitz vom TSV Hattstedt erklärten, wie Psychomotorik Kinder und Erwachsene in Bewegung bringt.
- Klaus Rienecker von der Sport-Jugend Schleswig-Holstein gab Tipps, wie man Fördergelder für inklusive Projekte beantragt.
- Der Kreis-Sport-Verband Nordfriesland stellte seinen Rollstuhl-Parcours und die Kinder-Olympiade vor.
In der Halle konnte man Elemente der Psychomotorik und den Rolli-Parcours erleben
Zum Abschluss gab es noch eine Ehrung:
Drei Vereine bekamen ein Inklusions-Banner für ihr besonderes Engagement:
- der TSV Mildstedt,
- der TSV Wiedingharde,
- und der TSV Hattstedt.
Diese Banner zeigen:
Diese Vereine setzen sich stark für Vielfalt und Teilhabe im Sport ein.
Das Inklusions-Forum hat gezeigt:
Wenn Vereine zusammen-arbeiten und voneinander lernen, kann Inklusion gelingen.
Der KSV Nordfriesland nimmt viele neue Ideen mit.
Zum Beispiel sollen die inklusiven Angebote auf der Internet-Seite bald überarbeitet und besser sichtbar gemacht werden.
Inklusion ist kein Ziel, sondern ein Weg.
Nordfriesland geht diesen Weg mit Offenheit, Herz und Tatkraft weiter.
Wer Fragen hat oder Unterstützung sucht, kann sich melden bei:
Tyll Reinisch
Inklusions-Manager Sport beim Kreis-Sport-Verband Nordfriesland



